Akupunktur

 

 

Seit 4000 Jahren gute Therapieerfolge
 
Die Akupunktur stellt die am weitesten verbreitete Therapieform der sogenannten „Traditionellen Chinesischen Medizin“ (TCM) dar. Die Anfänge liegen über 4000 Jahre zurück. Seit dem 17. Jahrhundert wird die Akupunktur auch in Europa angewendet. In Deutschland ist sie spätestens seit 1825 bekannt: Heinrich von Michaelis, der Leibarzt des preußischen Königs, setzte sie erfolgreich zur Schmerzlinderung bei seinen Patienten ein.

 
An der Wirkung der Akupunktur besteht heute kein Zweifel mehr. Eine von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) beauftragte Expertenkommission erstellte bereits im Jahre 1979 eine Liste mit Erkrankungen, bei denen die Anwendung der Akupunktur empfohlen wird.
 

 
Video: Akupunktur

Die Wirkungsweise der Akupunktur

Das Prinzip der TCM beruht auf Yin und Yang. Zwischen diesen Gegenpolen fließt die Körperenergie (Qi) auf Bahnen (Meridiane) durch den Körper. Gerät dieses Gleichgewicht aus den Fugen, kann das Qi nicht mehr ungehindert zirkulieren, Krankheiten sind die Folge.
 
Das Auge wird in der chinesischen Medizin dem Organsystem Leber-Gallenblase zugeordnet, d. h. dass bei Augenerkrankungen eine energetische Störung der Leber vorliegt. Hierbei wird deutlich, dass auch in der Augenheilkunde der Mensch als Ganzes betrachtet werden muss.
 
Durch Akupunktur werden mit hauchdünnen Nadeln Blockaden im Energiefluss gelöst und das natürliche Gleichgewicht wieder hergestellt.
 

Die Akupunktur in der Augenheilkunde

Bei vielen Augenerkrankungen hat die Akupunktur gute Therapieerfolge. Dabei wird natürlich nicht im Auge selbst, sondern bestimmte Punkte der Haut entlang der Meridiane behandelt. Zu den Einsatzmöglichkeiten zählen u.a. trockenes Auge, chronisch entzündete Augen, Kontaktlinsenunverträglichkeit, müde Augen, Durchblutungsstörungen der Netzhaut(AMD) und grüner Star (Glaukom). Dazu einige Beispiele:
 
Die chronische Bindehautentzündung beschreibt die chinesische Medizin als "aufsteigendes Leber-Feuer". Hier lassen sich meist gute Therapieerfolge erzielen.
 
Beim Glaukom zeigt die Akupunktur oft eine Verbesserung der Durchblutung des Sehnerven und einen Abfall des Augeninnendrucks, der ja bei dieser Erkrankung oft stark erhöht ist.
 
Eine Sehschwäche kann viele Ursachen haben. Nach Ausschöpfung der westlichen Therapiemöglichkeiten ist ein Versuch mit Akupunktur zu empfehlen, da hiermit zuweilen deutliche Verbesserungen der Sehfähigkeit erreicht werden. Eine Aufhellung des Sehbildes ist oft zu verzeichnen.
 
 
Der Krankheitsverlauf kann durch Akupunktur in vielen Fällen positiv beeinflusst werden. Durch eine gezielte Untersuchung und Beratung lässt sich feststellen, ob eine Akupunkturbehandlung auch bei Ihnen sinnvoll und nützlich ist.
 
Meist therapieren wir dann, je nach Erkrankung, in mehreren Sitzungen. In manchen Fällen spürt der Patient bereits nach der ersten Behandlung einen Erfolg.