AV-Analyzer
Schlaganfall-Risiko-Check
Alle zwei Minuten erleidet in Deutschland jemand einen Schlaganfall. Schlaganfall und Herzinfarkt (Herz-Kreislauf- Erkrankungen) sind die häufigsten Todesursachen in der Westlichen Welt. Vorsorge und Prävention tut Not!
Ursache sind meist Verstopfungen der Blutgefäße im Gehirn.
Risikofaktoren sind u. a. Rauchen, hoher Blutdruck, Diabetes und hohe Fettwerte im Blut.
Das Auge – ein Fenster zum Gehirn:
Die Adern im Auge sind ein Spiegel der Adern, die das Gehirn mit Blut versorgen.
Das Auge ist damit der einzige Teil des Körpers, an dem die Blutgefäße und die Fließeigenschaften des Blutes direkt beurteilbar sind. Mit einer speziellen Untersuchung kann der Augenarzt die Blutgefäße im Auge beurteilten und damit das Schlaganfall-Risiko bestimmen.
Computergestützte Gefäßanalyse:
Mit Hilfe des AV-Analyzer können wir Aufnahmen des Augenhintergrundes angefertigen, anschließend erfolgt die computergestützte Vermessung der Gefäße. Diese Untersuchung basiert auf den Ergebnissen der ARIC-Studie und ergibt zusammen mit allgemeinmedizinischen Angaben Aufschluss über ein individuelle Schlaganfallrisiko.
Die Untersuchung erfordert eine Erweiterung der Pupille, ist jedoch ist schmerzfrei und erfolgte ohne Berührung des Auges.
Die Einschätzung der Herz-Kreislauf-Veränderungen erfolgt auf Basis der computergestützten AV-Analyse der Netzhautgefäße, der augenärztlichen Bewertung von Gefäßveränderungen der Netzhaut sowie der persönlichen Risikofaktoren. Diese Daten werden auf einer Skala, von "geringem" bis "hohem Risiko", eingestuft. So besteht die Möglichkeit rechtzeitig etwas zu tun und gezielt Risikofaktoren anzugehen.
Der Hausarzt/Internisten ist dann der Partner um einen entsprechenden Therapieplan auszuarbeiten. Bitte übergeben Sie unsere Untersuchungsergebnisse deshalb Ihrem Hausarzt, damit er Sie weiter beraten kann.
Die computergestützte Gefäßanalyse ist keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen, Die Kosten werden nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) mit Ihnen privat abgerechnet.
Noch eine Bitte...
Die Untersuchung erfordert eine medikamentöse Weitstellung der Pupillen durch Augentropfen. Es dürfen darum bis zu fünf Stunden nach Abschluss der Untersuchung keine Kraftfahrzeuge geführt werden. Kommen Sie deshalb mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder lassen sich abholen.














