Glaukom

Glaukom ist eine schleichende Erkrankung des Sehnerven.

Die Ursache: Ein allmähliches Absterben von Nervenfasern.

Anfangs bestehen keine Beschwerden. Im Verlauf treten Ausfälle im Gesichtsfeld auf. Im Spätstadium droht Erblindung. Glaukom kann in jedem Lebensalter auftreten.

Ein Glaukom kann behandelt werden. Erblindung lässt sich vermeiden.

Voraussetzung: Eine rechtzeitige Untersuchung.

Wir bieten Ihnen eine moderne, professionelle Früherkennung!

Unsere Praxis beteiligt sich an der bundesweiten augenärztlichen Initiative zur Früherkennung des Grünen Stars (Glaukom). Das Glaukom ist eine Erkrankung der Augen, die 0,9 % der Bevölkerung ab dem 40. Lebensjahr befällt und deren Häufigkeit auf über 5 % im höheren Alter steigt. Rund 800.000 Glaukom-Patienten gibt es in Deutschland, bei etwa 3 Millionen liegt eine Vorstufe dieser Erkrankung vor.

Erkrankungen des Sehnerven – das Glaukom

Wenn die Nervenfasern im Netzhautbereich geschädigt werden, kommt es zu Ausfällen im Gesichtsfeld. Der fortschreitende Schwund des Sehnerven, der unterschiedliche Ursachen haben kann, wird als Grüner Star (Glaukom) bezeichnet. Oft – aber bei weitem nicht immer – ist die Erkrankung mit einer Erhöhung des Augeninnendruckes verbunden.

Da die Schädigung schmerzfrei erfolgt und Ausfälle im Gesichtsfeld erst in einem späten Stadium für den Patienten „sichtbar“ werden, ist eine frühe Diagnostik von großer Bedeutung – immerhin ist das Glaukom eine der häufigsten Erblindungsursachen in der westlichen Welt.

Was bedeutet Glaukom-Vorsorge? Was können Sie davon erwarten?

  • Augendruckmessung
  • Hornhautdickenmessung (Pachymetrie)
  • HRT (Heidelberger Retina Tomographie) 
  • Computergestützte Gesichtsfeldprüfung
  • Laser Scanning des Sehnervernkopfes

In unserer Praxis führen wir die Untersuchung mit einer neuzeitlichen Laser-Kamera durch. Ein Rechner wertet diese ca. 147.000 Messpunkte aus und erstellt daraus präzise Bilder vom Sehnervenkopf. Sehnerv und Netzhaut werden dabei nicht verändert.

Diese so genannte Papillentomographie (Schichtdarstellung des Sehnervenkopfes) ist vergleichbar mit der Computertomographie („CT“). Bei der Papillentomographie geht es um die genaue Aufnahme der Beschaffenheit des Sehnervenkopfes. So werden zusätzliche Informationen gewonnen.

Der Unterschied zu der Untersuchung mit dem einfachen Spaltlampenmikroskop oder bei einer herkömmlichen Photographie liegt darin, dass man sehr exakt ausmessen und vergleichen kann, und nicht erst, wenn sichtbare Schäden am Sehnerven entstanden sind. Damit ist man den Funktionsausfällen einen Schritt voraus und kann noch rechtzeitig eine Therapie beginnen oder verbessern.

Die Aufnahme des Sehnervenkopfes ist ungefährlich und schmerzfrei. Die eigentliche Messung dauert wenige Sekunden pro Auge. Insgesamt können Sie mit einem Zeitaufwand von ca. 10 Minuten für beide Augen rechnen.

Sind Ihre Augen gesund, sollte die nächste Glaukomvorsorge ungefähr in 2 Jahren wiederholt werden. Ist der Befund nicht eindeutig, sind zur Sicherheit kurzfristige Kontrollen angezeigt. Ein bisher unentdecktes Glaukom bzw. eine Frühform davon muss behandelt werden. Sie  können dann sowohl die konservative (Tropfentherapie) als auch eine operative Therapie des Grünen Stars von uns erwarten.

Die Kosten

Anders als bei der Krebsvorsorge gehört diese wichtige Untersuchung zur Früherkennung des Glaukoms nicht zu den gesetzlichen Vorsorgeleistungen der gesetzlichen Krankenkassen.
 
Trotzdem lautet unser ärztlicher Rat:
Nutzen Sie diese Vorsorgeuntersuchung!